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SG Köndringen - SC Sand 3 1:2 (1:2)

Nach Ende des Spiels saß die Mannschaft noch minutenlang sprachlos zusammen. Da ergriff Trainer Schmidt das Wort und sagte: Mädels ihr ward zu letzter Woche nicht wieder zuerkennen. Tolles Spiel, leidenschaftlicher Kampf. Es gibt so viel positives zu sagen. Und doch bleibt eine Niederlage.

Mit viel Beifall wurde die Mannschaft vom Spielfeldrand bedacht und alle wußten das man einen Punkt verdient gehabt hätte.

Den Pink Ladys fehlte vor allem eines, Spielglück. Völlig ohne Chance wäre Sands Torfrau gewesen als Trautmann aus 20 Meter abzog und der Ball knapp am Tordreieck vorbei strich. Im Gegenzug viel nach drei Minuten das 0:1. Und das auch noch aus klarem Abseits. Dann startete Schleer alleine Richtung Tor, als ihr ihre Gegenspielerinn in die Versen trat. Der Versuch weiter zu laufen und den Abschluss zu suchen wurde nicht belohnt. Sand konnte klären und dem Schiedsrichter war die Möglichkeit genommen auf den Punkt zu zeigen. Sand hatte in der ersten Halbzeit viele gute Möglichkeiten. Das 0:2 nach 21 Minuten die logische Folge. Und zweimal hatte Köndringen großes Glück nicht das 0:3 hin nehmen zu müssen. Aber auch die Heimelf war in der Offensive Präsent und schaffte verdienter Maßen nach einer halben Stunde das 1:2. Lena Schleer köpfte nach toller Vorarbeit den Ball in die Maschen. Nach der Pause änderte sich das Bild. Sand wurde immer mehr in der eigenen Hälfte beschäftigt und wurde offensiv immer seltener Aktiv. Nach 60 Minuten dann ein erneuter Rückschlag für das Heimteam als sich Lena Schleer verletzte und nicht mehr weiter spielen konnte. Sand setzte nun alles auf Verteidigung. Köndringen rannte an und warf bis in die Nachspielzeit alles in die berühmte Waagschale. Doch der erlösende Moment blieb aus. Man merkte deutlich das der Gegner auf Kunstrasen groß wurde. Sie hatten mit diesem Vorteil letztendlich die besseren Lösungen.