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SG Köndringen - SG Gegenbach 3:4 (2:2)

In der 87. Minute riss Gegenbach die Pink Ladys aus allen Träumen. Fast von der rechten Seite zirkelte eine Gästespielerin den Ball per Freistoß zum 4:3 ins lange Toreck. Damit lag die Heimelf mit dem Schlusspfiff geknickt am Boden. In Gegenbach hatten die Köndringer Mädels beim 2:6 nicht den Hauch einer Chance. Und als am vergangenen Samstag die Ortenauer nach einer viertel Stunde zum 1:0 trafen, dachten manche schon wieder an eine klare Sache. Aber Köndringen konnte postwendend durch Bockstahler ausgleichen und war fortan mitten drin im Geschehen. Vor allem der gefährliche Gästesturm bekam man ganz gut in den Griff. Gallus und Fischer hatten in der laufenden Saison immerhin schon 46 Tore auf dem Konto. Und Köndringen war mit seinem Umschaltspiel immer wieder präsent. In der 37. Minute schickte man Schleer auf Ihre ganz typische Art und Weise auf die Reise und diese Chance lies sie sich nicht entgehen. Aber der Gegner zeigte seine Klasse und konnte noch vor der Pause nach einem Eckball ausgleichen. Nach der Pause wurde es erst einmal ein offener Schlagabtausch. Der Gast ging nach 53. Minuten mit 2:3 in Führung, was Köndringen durch Nübling nur wenig später erneut ausgleichen konnte. Was für ein tolles Spiel gegen den Tabellenzweiten. Aber Köndringen hatte seit der 55. Minute eine schwere Hypothek zu tragen. Mit Bär und Minke mußten beide Defensiven Ausenbahnen verletzungsbedingt aus dem Spiel genommen werden. Der Gegner stellte auf drei Spitzen um, und bekam ein Übergewicht. Köndringen setzte jetzt alles auf Defensivarbeit was letztendlich bis zur 87. Minute voll aufging. Aus den oben geschilderten Gründen reichte es aber nicht zum Happy End. Köndringen hätte einen Punkt verdient gehabt. Das leidenschaftliche Spiel begeisterte den Anhang. Vergessen sind die trostlosen Auftritte aus der Vorrunde.