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SG Köndringen - SG Unzhurst 0:5 (0:3)

Melanie Gumpert hatte, in Südbadens Doppelpass, gegen den Tabellenführer noch auf ein 1:1 getippt, man mußte aber schon bald feststellen, dass das nicht zu erreichen war. Lena Schleer fiel verletzt aus, dass war von vorne herein klar. Am Morgen des Spiels meldete sich Nora Welz krank ab und beim Aufwärmen klagte Lea Worm über Übelkeit. Somit war der Kader wieder einmal recht überschaubar. Unzhurst ist nicht nur aufgrund des guten Kaders Tabellenführer, sondern auch wegen der herausragenden Spielanlage. Dreierkette, zwei Spitzen und Offensive Außen dazu ein laufstarkes Mittelfeld. Die Angriffe werden oft über das Zentrum aus der Dreier Kette aufgebaut, was Unzhurst sehr offensiv agieren lässt. Die Theorie ist einfach. Man sollte Defensiv gut stehen, nach der Balleroberung schnell umschalten und mit Pässen in die Tiefe die vorhandenen Räume nutzen. Und in der ersten Halbzeit hatte Köndringen auch andeuten können, dass das so auch hätte funktionieren können. Vorausgesetzt man hätte mit Schleer oder Worm eine Sprint starke Stürmerin auf dem Platz gehabt. Aber so gab es für Nübling und Bockstahler zumeist keinen Abnehmer für ihre initiierten Gegenangriffe. So wurde Köndringen zu meist am eigenen 16 Meter Raum fest genagelt. Und obwohl die Defensive einen gut Organisierten Eindruck machte, sorgten Tore des Gegners bald für klare Verhältnisse. In der 12 Minute traf Unzhurst vom linken Strafraum Eck direkt in den Winkel. In der 22 Minute folgte das 2:0. Und kurz vor der Pause schob der Gast noch ein Traumtor nach. Trotz beherztem Auftritt der Heimelf stand es zur Pause klar 0:3. Allen war bewußt ,das war nicht zu reparieren. Hier ging es einzig darum nicht unter die Räder zu kommen. Die Köndringer Elf kämpfte und wehrte sich nach Kräften, konnte aber immer seltener für Entlastung sorgen. Die Folge war das Unzhurst das Heimtor pausenlos belagerte. Mit vereinten Kräften und guten Paraden wurde aber schlimmeres verhindert. Am Ende stand es 0:5. Insgesamt ein Ergebnis das dem Spiel entsprach. Bedenkt man das in der Rückrunde gleich vier Mannschaften gegen Unzhurst nicht angetreten waren und die Punkte kampflos übergaben, ist das Köndringer Team zu loben. Denn verschenken wollte man nichts. 18 Siege und ein 1:1 gegen den Tabellenzweiten aus 19 Spielen. Unzhurst ist Zweifels ohne das Maß der Dinge in der Landesliga.