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SG Köndringen - SV Au Wittnau 2:0 (1:0)

In der 90 Spielminute kam Ronja Nübling im Mittelfeld in Ballbesitz. Sie umspielte zwei Gegenspielerinnen und bediente gekonnt Lena Schleer. Und Köndringens Torjägerin schoss den Ball durch die Beine der Torfrau zum 2:0 in die Maschen. Überfällig war dieser entscheidende Treffer, der den Pink Ladys die wichtigen drei Punkte brachte.

Au Wittnau ist nicht gerade der Lieblingsgegner der Köndringer Frauenmannschaft. Denn noch nie, ob in Punkt, Freundschaft oder Pokalspielen, konnte man dem Gegner eine Niederlage beibringen. Aber schon in der Kabine merkte man den Mädels an das sie sich hoch konzentriert zeigten. Denn auf des Gegners Seite fehlte mit Luisa Kaiser, genau die Spielerinn die Köndringen mit ihren Toren nahezu immer abschoss. Somit war die Devise "Heute oder Nie". Die erste Hälfte verlief relativ ausgeglichen. Köndringen bastelte an seinem Umschaltspiel und versuchte immer wieder durch Pässe in die Schnittstelle die Offensive in Aktion zu bringen. Der Gegner war aber gut darauf eingestellt und konnte weitgehend die Situationen klären. Aber auch die Heimelf wirkte Defensiv sehr stabil und hielt den Gast vom eigenen 16er fern. Somit war es eine Hälfte ohne die ganz großen Torchancen. Und dennoch lagen die Pink Ladys zur Pause eins vor. Trautmann trat in der 30. Minute einen Freistoß von der linken Seite in Richtung langer Pfosten. Und da stand Hannah Zipse und bugsierte das Leder über die Linie. Kurz nach der Pause verlor der Gast mit Sarina Asal eine weitere Angreiferinn. Damit erlahmte das Offensivspiel des Gastes. Köndringen wurde jetzt immer überlegener. Und immer mehr rückte die Torfrau der Gäste in den Mittelpunkt. Mit großartigen Paraden verhinderte Sie weitere Köndringer Tore. Und bescherte somit dem Spiel eine fast unerträgliche Spannung. Denn zu knapp war mittlerweile das 1:0, um nicht zu sagen schmeichelhaft. Aber kurz vor dem Ende kam es dann zum beschrieben Schlusspunkt. Köndringens Trainer war derart Stolz auf seine Mädels, dass er sich am Abend bei jeder einzelnen persönlich bedankte. Somit dürften die Pink Ladys ihre Ziele für die Vorunde erreicht haben. Denn man wollte mehr Punkte und weniger Gegentore sammeln als in der letzten Saison.