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SV Obersasbach - SG Köndringen 2:3 (0:2)

Trainer Schmidt hatte seiner Mannschaft vor Anpfiff gesagt: Egal ob man um die Meisterschaft oder gegen den Abstieg spielt. Man wird irgendwann vor einem Spiel stehen das man auf keinen Fall verlieren sollte. Einen Moment wo man auf den Punkt seine Leistung abrufen muss. Und wo unter Umständen nach Rückschlägen Mut und Moral gefragt sein werden. Vor Spielbeginn war noch nicht abzusehen das er mit seiner Ansprache den Nagel auf den Kopf getroffen hatte. Mal abgesehen davon das man in der ersten Halbzeit bei einem Lattentreffer der Heimelf auch Glück hatte, war aber Köndringen die klar bessere Mannschaft. Schon in den Anfangsminuten stand man zweimal alleine vor der Gegnerischen Torfrau. Somit war das 1:0 nach Zehn Minuten durch Luisa Bockstahler fast schon überfällig. Köndringen baute seine Angriffe ruhig und klug auf. Mit Worm ,Bockstahler und Schleer stand ein Trio auf dem Platz das sich immer wieder gefährlich im Strafraum zeigte. Aber nach 30 Minuten sollte eine ganz andere Spielerinn den Gästeanhang begeistern. Ronja Nübling. Mit einem Freistoß, den sie in den linken Winkel hämmerte, sorgte sie für eine Gewisse Beruhigung. Das 2:0 zur Pause mehr als verdient für den Gast. Aber nach Seitenwechsel kamen die Rückschläge. Zuerst verkürzte Obersasbach auf 1:2 und bekam dadurch mächtig Auftrieb. Köndringen verlor jetzt die Kontrolle über das Spiel. Die Mädels die zuletzt weniger trainieren konnten bekamen Probleme mit der Kraft. Und Lena Schleer verletzte sich bei einem Zweikampf. Das Offensivspiel des Gastes kam jetzt aus dem Tritt. Bälle wurden zu schnell verloren und zu oft landete das Abspiel beim Gegner. Die daraus resultierenden Angriffe der Heimelf führten letztendlich nach 85 Minuten zum Ausgleich. Köndringen wirkte Angeschlagen. Aber jetzt zeigte sich die Moral und der Mut von dem der Trainer zu Beginn noch gesprochen hatte. In der 89 Minute erkannte Selina Minke auf der rechten Seite die Situation. Blitz gescheit bediente sie mit einem Pass Ronja Nübling. Und Köndringen hatte das Glück auf seiner Seite. Es sollte eine Flanke werden. Aber der Ball landete zum 3:2 im Tor. Köndringens Nr. 23 war der gefeierte Star. Papa Nübling nutzte sogleich die Möglichkeit um Vertragsverhandlungen anzusprechen. Auf der Heimfahrt gab es im Bus kein halten mehr. Vergessen war das man auf der Hinfahrt bei kaputter Klimaanlage in einer Sauna auf vier Rädern saß. Und auch die Fans gaben Gas und stellten mit 8 getrunkenen Flaschen Sekt einen neuen Rekord auf.