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Inside SVM - Interview mit Kai Vogel

Inside SVM – Näher dran am Team

 

Mit Inside SVM erhalten Fans, Zuschauer und Interessierte die Gelegenheit, unseren Spielern und Trainern direkt ihre Fragen, über die Sozialen Plattformen wie Facebook und Instagram, zu stellen. Das Format bietet kurze, persönliche Interviews und spannende Einblicke in das Vereinsleben – ausgewählt von unserer Fan-Gemeinschaft.

 

„Ihr wollt unsere Spieler besser kennenlernen? Jetzt ist eure Chance! Schreibt uns eure Fragen!“

Inside SVM – Unser Gast: Kai Vogel

 

Was ist dein Ritual vor dem Spiel?

Kai: Rituale vor dem Spiel hab ich eigentlich keine. Das einzige ist, ich nehme meine Kreuzkette ab, überlege noch ein bisschen, was ich mir vornehme oder so. Aber ich hab jetzt nicht, wie die Anderen gesagt haben, irgendwelche Ernährungssachen oder so. Wir spielen ja immer zu unterschiedlichen Zeiten - 11Uhr, 15Uhr. Deswegen eigentlich nur das mit der Kette.

 

Warum hast du dich für den SVM entschieden?

Kai: Von Geburt an wohne ich in Mundingen, habe von klein auf für Mundingen gespielt, bis es in meinem Alter keine Jugend mehr gab. Und dann war es eigentlich nie eine Diskussion, wo ich spiele oder wie lange.

 

Was möchtest du sportlich noch erreichen?

Kai: Schwer. Sagen wir es so, ich bin ja der Älteste, bei mir geht es eher hinten runter. Was ich noch erreichen will - ich bin eigentlich zufrieden mit dem, was ich erreicht habe und was wir schon erreicht haben. Ich freue mich über jeden Erfolg, den wir noch haben, aber ich persönlich sportlich will einfach irgendwie noch der Mannschaft weiter helfen, ein paar Spiele machen und ein paar Erfolgserlebnisse sammeln.

 

Welcher Song muss in der Kabine vor einem Spiel laufen?

Kai: Das ist unterschiedlich. Also was so die Jüngeren manchmal an machen, da sehe ich mich nicht unbedingt bei den Sachen, aber akzeptiere ich. Ich bin jetzt aber auch nicht jemand der unbedingt Helene Fischer vor dem Spiel hören muss, was jetzt auch schon manchmal vorgekommen ist. Deswegen habe ich da keine Präferenz. Ich kann auch mal was hören, was jetzt nicht unbedingt viel Text hat.

 

Wer ist dein Lieblingsspieler mit der Nr. 9?

Kai: Wie gesagt ich bin ja schon ein bisschen Älterer. Ich hab eigentlich Benzema bei Real Madrid immer ganz geil gefunden, dann Lewandowski. Ja die zwei würde ich sagen.

 

Welchen Profitrainer hättest du gerne mal?

Kai: Ich mag eigentlich Trainer die eher ein bisschen strenger sind, wo man sich nicht so viel erlauben kann. Ich hätte es einfach auch spannend gefunden, vielleicht bei Mourinho, van Gaal oder so, wo eigentlich die Distanz zwischen Spielern und Trainern sehr groß ist, zu sehen, wie es ist, weil ich solche Trainer nie hatte. Das fände ich schon spannend.

 

An welches Spiel erinnerst du dich am liebsten?

Kai: Ich hab ja schon ein paar auf dem Buckel. Das ist schon lange her, aber als wir aus der Kreisliga A in der ersten Saison vom Karsten (Bickel) aufgestiegen sind, da haben wir die Meisterschaft mit einem 7:2 gegen Kenzingen glaube ich fertig gemacht, das hat echt Spaß gemacht. Also ich weiß gar nicht ob ich statistisch da irgendwas Großes gerissen hab, aber es hat Spaß gemacht. Es war geiles Wetter, geile Stimmung und von Anfang an war allen klar, das Ding siegen wir relativ hoch, deswegen hat der Tag an sich komplett Spaß gemacht.

 

Welcher Verein war dein Traumverein als Kind?

Kai: Traumverein als Kind ist recht einfach, wenn man hier aus der Gegend kommt. Ich glaube ich hatte immer so, mal beim SC (Freiburg) im Stadion für den SC zu spielen im Kopf. Das war jetzt nur eine kleine, einfache Antwort aber ich glaube von was anderem habe ich nie groß geträumt.

 

Kannst du dir vorstellen, nach dem Fußball spielen wieder mit Tennis anzufangen?

Kai: Ja, auf jeden Fall. Als ich noch jünger war, da war es recht einfach, da habe ich am Wochenende Tennis und Fußball gespielt, oder sogar am gleichen Tag. Da hab ich am Morgen Tennis gespielt, am Nachmittag bin ich auf den Sportplatz. Das geht mittlerweile nicht mehr, das macht der Körper nicht mehr mit.

Aber ich denke, Tennis ist schon eine Sportart, die man deutlich länger nochmal ausüben kann als Fußball. Das heißt, das wird früher oder später schon auf jeden Fall nochmal kommen.

 

Gibt es für dich eine HASS-Übung im Training?

Kai: Hass-Übung im Training ist recht einfach. Ich hasse alle Übungen, wo man Stress will. Also Gegenpresssing-Übungen von Karsten oder so was, weil ich da einfach nicht gut drin bin. Wenn wir nur irgendwie 1-2 Ballkontakte haben und gleich 5 Männer auf dich zu rennen, das brauche ich nicht unbedingt.

 

Dinkel- oder Weizennudeln?

Kai: Dinkel.

 

Welche verborgenen Talente hast du?

Kai: Auf jeden Fall gar keine. Die Talente die ich hab, zeige ich jeden Tag.

 

Pils oder Weizen?

Kai: Weizen.

 

Wie viele Säulen trinkt man auf Malle, bevor man zum Strand geht?

Kai: Ich weiß auf was es rauskommen soll. Als wir mal mit der Mannschaft auf Malle (Mallorca) waren, da hab ich immer gefragt, darf ich auch mal an den Strand? Als ich zum ersten Mal mit der Mannschaft auf Malle war. Oder gehen wir auch mal an den Strand? Die Gruppe fand es dann witzig, mir einfach zu sagen, jetzt noch die Säule und dann gehen wir. Das hat sich dann über 3 Tage gezogen und ich war nie am Strand.

 

Wie schnell ist euer 9er?

Kai: Joa, wie schnell… Er war mal schnell früher, ganz früher, da war er mal schnell. Mittlerweile wurde er immer langsamer und langsamer und langsamer. Und bei manchen Übungen in der Vorbereitung, da hab ich das Gefühl, ich bin mittlerweile der langsamste.

 

Was magst du am SVM am meisten?

Kai: Den SV Mundingen hat, seit dem ich eigentlich da bin, immer ausgezeichnet dieses Teamgefühl und dieser Zusammenhalt. Das jetzt nicht Spieler unbedingt extrem herausgeragt haben, sondern dass wir das zusammen immer versucht haben auf unsere Seite zu ziehen. Und dass wir auch grundsätzlich uns charakterlich alle ganz gut verstanden haben. Also auf dem Platz sich anmotzen, nebenbei sich anmotzen - manche sagen, es ist wichtig dass es mal knallt auf dem Platz, finde ich nicht und kam bei uns auch nicht oft vor. Ich denke, dass es auch so ein bisschen diese Harmonie, dieses Kollegiale ist, was uns auszeichnet. 

Ich finde das ist auch eigentlich immer ein gutes Zeichen, dass eigentlich selten jemand von uns wechselt, weil er unzufrieden ist, sondern nur, weil er beruflich weg muss oder aufhört. Die meisten die zu uns kommen, die wollen auch da bleiben. Deswegen zeichnet uns das glaube ich am meisten aus.

 

Mit welchem Spieler würdest du gerne mal eine Tag lang tauschen – und warum?

Kai: Die Frage habe ich jetzt bei allen anderen auch gesehen und da hab ich mir ein bisschen Gedanken gemacht, da ich nicht das gleiche sagen will. Und ich hab mich für den Alex Peres entschieden, weil ich den Beruf Physiotherapeut - also ich könnte jetzt auch den Karsten logischerweise sagen - schon immer spannend fand. Und da mal so einen Tag reinschnuppern, das fände ich schon cool.

 

Wann wirst du Trainer beim SVM 2?

Kai: Ob ich das je werde steht glaube ich in den Sternen. Klar, ich hab meinen Trainerschein und mir macht Trainer sein, jetzt glaube auch schon seit über 10 Jahren, relativ viel Spaß. Aber ob der Ehrgeiz überhaupt mal da ist, Herren oder Aktive zu trainieren oder eine zweite Mannschaft, das kann ich nicht sagen.

 

Mit wem gehst du zusammen, wenn der Trainer „zwei zusammen“ sagt?

Kai: Dennis Fischer.

 

Was sind deine größten Stärken und Schwächen?

Kai: Ich glaube meine Stärke ist, dass ich eigentlich alles einigermaßen kann, aber nichts besonders. Ich glaube ich kann die Grundlagen für alles ganz gut, was ja auch dafür spricht, dass ich ganz ganz viele verschiedene Positionen gespielt habe oder spiele. Deswegen ragt da nichts raus. Und fußballerisch ist jetzt aber auch nichts, was glaube ich extrem abfällt, was ich so gar nicht kann.

 

Wenn du eine Schwester hättest, wer aus der Mannschaft dürfte sie nicht daten?

Kai: Oh je. Schwere Frage. Die meisten haben ja den Leo genannt, ich finde Leo eigentlich ganz cool. Deswegen wenn ich mal drüber nachdenke - ich glaub bei mir wäre es von der Art her Valentin Hess wenn er im Homeoffice war. Da ist er immer so ein bisschen aufgejubelt, das brauche ich nicht unbedingt.