Inside SVM - Interview mit Leander Graf
Inside SVM – Unser Gast: Leander Graf
Welche Ziele hast du noch mit dem SVM?
Leander: Wir haben ja schon einiges erreicht – doppelter Pokalsieg, 2 mal aufgestiegen. Ich würde mal ganz gerne noch im DFB-Pokal mitspielen, das ist mein großes Ziel noch als Amateurfußballer. Wenns geht, dann auch gegen eine großes Club. Mal sehen.
Warum sieht Fußball spielen bei dir so einfach aus?
Leander: Ich hab es seit klein auf immer mit viel Freude gemacht und Übung macht den Meister sag ich mal.
Hätte Daniel, deiner Meinung nach, den Siegtreffer gegen den FFC gemacht?
Leander: Das ist nicht nur meine Meinung, ich glaube da sind wir uns alle einig. Wenn er rein gekommen wäre, dann hätte er das Ding eingenickt oder wie auch immer über die Linie gebracht.
Danke Leander, dass du das grüne Trikot des SVM trägst – hoffentlich noch ganz lange?
Leander: Ja, solange die Beine mitmachen und es mich nirgendwo anders hin verschlägt, werde ich das grüne Trikot tragen.
Dein Lieblingsmoment mit dem SVM?
Leander: Das 3:0 gegen Emmendingen in der Aufstiegsrunde. Das war geil. Das habe ich zwar leider nur von der Tribüne angeschaut, aber mein Bruder hat zweimal geknipst. Das war schon ein sehr geiles Spiel. Und dann natürlich mein Seitfallzieher gegen FFC in der ersten Runde des südbadischen Pokals. Das war auch ein schöner Moment.
Mit welchem Spieler würdest du gerne mal einen Tag lang tauschen – und warum?
Leander: Gute Frage, da hab ich mir natürlich schon den Kopf zerbrochen. Ich glaube mit Karsten oder mit Ingo, einfach um die ganze Sache mal aus der Trainerperspektive zu sehen.
Welchen Spitznamen bevorzugst du - Giovanni oder Lele?
Leander: Weder noch. Am liebsten ist mir „Le“, einfach nur „Le“. Giovanni höre ich jetzt nicht so gerne.
Raphael Schlamp oder Fabian Heitzler?
Leander: Schwierig. Also Heitzler hat immer schön den Doppelpass gesucht, deswegen sag ich jetzt mal Fabian Heitzler.
Wer ist dein Lieblingsspieler und warum?
Leander: Früher als ich öfter im Stadion war, da war Julian Schuster immer mein Lieblingsspieler vom SC. Und so auf der ganz großen internationalen Bühne würde ich sagen Modric.
Tischtennis oder Fußball?
Leander: Was für eine Frage, natürlich Fußball. Und dann Tischtennis kurz hintendran.
Warum nicht mehr die Trikotnummer 44?
Leander: Ich glaube es hieß vor der Runde die Nummern gehen nur bis 20, sonst wäre ich bei der 44 geblieben.
Wer ist der beste Mitspieler mit dem du einmal zusammen gespielt hast?
Leander: Auch eine ganz schwierige Frage, weil jeder natürlich unterschiedliche Qualitäten hat. Also hier in Mundingen ist natürlich Chris auf einem krassen Level, Sami Wormuth, da gibt es natürlich einige, aber der allerkrasseste mit dem ich gespielt hab fällt mir jetzt ehrlich gesagt nicht ein, keine Ahnung.
Wieso schießt du so selten aufs Tor?
Leander: Keine Schusskraft. Also schießen könnte man vielleicht noch ein bisschen öfter üben im Training. Aber die nächsten Spiele mache ich vielleicht mal ein Distanztor, wer weiß.
Welche Reise steht als nächstes an bzw. gibt es ein Traumziel?
Leander: Also Afrika ist natürlich bei mir immer ganz mit vorne dabei wenn es um das Reisen geht. Und sonst vielleicht mal Südamerika – Brasilien, wer weiß.
Wie findest du es, dass dein Bruder gewechselt ist?
Leander: Ganz traurig. Ne also überhaupt nicht schön. Es hat mich persönlich sehr getroffen. Kam auch ziemlich überraschend für mich. Ich kicke mit ihm seit ich denken kann, früher in der Straßenmannschaft, dann beim SVM ganz lange, umso blöder ist die ganze Situation für mich natürlich.
Tor oder Vorlage?
Leander: Von meinen Statistiken her eher Vorlage, aber Tore schießen macht auch Spaß.
Auf was bist du besonders stolz?
Leander: Fußballerisch, dass ich dem SVM so lange die Treue gehalten habe, das macht mich einigermaßen stolz. Und jetzt auch einer der älteren Spieler zu sein in so einer ambitionierten Mannschaft, so viele Junge gute Fußballer auch mit begleiten zu können.
Welchen Traum möchtest du dir selbst noch erfüllen?
Leander: Träume… ich bin eigentlich ein Träumer, aber jetzt fällt mir gerade nichts ein.
